Ich fühl mich frei an der Kunstakademie

Schon in der frühen Kindheit sprudelten immer wieder neue Ideen durch meinen Kopf. Täglich beschenkte ich meine Eltern, Großeltern und Tanten mit neuen Bildern, die ich in stundenlanger Arbeit gezeichnet und gemalt hatte. Auch Objekte aus Knete, Gips und Ton waren Bestandteil meiner kindlichen Aktivität, die ich auch in der Schule später fortsetzte. BWL studieren und jeden Tag in einem Büro oder in Anzug und Krawatte hinter dem Bankschalter zu stehen kam für mich nach dem Abitur nicht in Frage. Das einzige was mich erfüllte war die handwerkliche Arbeit mit Farben, Ton und allem, aus dem man etwas Kreatives herstellen konnte. So bewarb ich mich auf der Kunstakademie.

Mein Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie

Dank meiner großen Leidenschaft für bildende Künste konnte ich eine bunte Mappe, sowie Skulpturen als Bewerbung für ein Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie einreichen. Nach einigen bangen Wochen kam die erlösende Nachricht: Ich sollte im Sommersemester in das Studium einsteigen. Das Basisstudium erklärt die Grundlagen der freien Künste, zu denen neben der bildenden Kunst auch die neuen Medien sowie graphische Gestaltungen gehören. Die praktischen Lehrgänge in den verschiedenen Werkstätten der Dozenten sind mir neben den wenigen theoretischen Stunden der Kunstgeschichte am Liebsten. An der Staffelei und in den kreativen Werkstätten darf ich das ausleben, was meine Persönlichkeit ausmacht. Kreativ zu sein, etwas langlebiges, buntes, schönes mit den eigenen Händen zu erschaffen macht mich frei und glücklich.

Wie ich mich immer wieder für die Kunstakademie inspiriere

Inspiration ist das Lebenselixier eines Künstlers. Und so suche ich immer wieder nach Ideen für neue Bilder, Skulpturen oder Graphiken für mein Studium an der Akademie. Doch wer sich hinsetzt und hoffe, die Gedanken würden nur so auf einen niederprasseln, der irrt. Besonders dann, wenn ein Abgabetermin näher rückt, überkommt mich die Frage, welche Idee ich den nun umsetzen soll um bei meinen Professoren gut anzukommen. Ich liebe die Natur, und so fahre ich in stressigen Situationen raus in den Stadtpark, genieße Vogelgezwitscher und das rascheln der Blätter und ordne meine Gedanken. Wer die Augen offen hält, wird schnell die tagtäglichen Schönheiten des Lebens erkennen und kann sich dadurch inspirieren lassen. Dazu beobachte ich nicht nur Bäume, Pflanzen und Tiere, sondern achte auch genau auf die Menschen in meiner Umgebung. Warum blickt die Frau so traurig, was denkt das Kind, welches gerade auf den Baum klettert, hat der Mann dort hinten einen harten Tag und was denkt er gerade. Es sind die kleinen Dinge, die Kunst zu dem machen was es ist: Anregend, nachdenklich, schön. Wer offen ist für seine Umgebung, kann diese auch in die Kunst integrieren. Das Studium an der Kunstakademie macht mich frei und lässt mich klarer sehen. Und das möchte ich mit meiner Kunst ausdrücken.

Kunstatelier von Studierenden einer Kunstakademie

Was ist mit Kunstatelier gemeint? Studierende, die ihren Abschluss an einer Akademie anstreben machen ihre Ausbildung grundsätzlich in zwei Bereichen. Zum einen sind sie ganz normal, wie viele anderen Studierende auch, in der Hochschule, um sich dort theoretisches Wissen anzueignen. Sie gehen ganz normal in Vorlesungen und Seminare. Auf der anderen Seite ist die Ausbildung sehr von der Praxis geprägt. Die Praxis sieht so aus, dass Studierende neben dem theoretischen Unterricht sich im Kunstatelier aufhalten. Das Kunstatelier der Kunstakademie besteht üblicherweise aus verschiedenen Räumen und ist mit Materialien, Werkzeugen und Maschinen ausgestattet. Hier erstellen die Studenten ihre Kunstwerke und erhalten dabei auch praktische Unterstützung.

Welche Personen halten sich neben den Studenten im Kunstatelier auf

Im Kunstatelier halten sich zahlreiche Personengruppen auf. Zum einen sind dies die Studierenden, die dort an ihren Kunstwerken arbeiten. Jedoch sind auch weitere Personen aus dem Umfeld der Studierenden häufig vor Ort. So können dies Eltern, Geschwister oder Freunde sein, die sich für die Kunstwerke interessieren. Außerdem erhalten die Studierenden in den Räumen praktische Anleitungen sodass dort auch Honorarkräfte vor Ort sind, die die Studenten mit Rat und Tat unterstützen.

Welche Rolle spielt die Gebäudeversicherung in einem Kunstatelier und welchen Sinn hat sie?

Seitens des Betreibers, der im Rahmen des Studiums den Studierenden das Kunstatelier zur Verfügung stellt, besteht die Pflicht, das Gebäude ordentlich zu versichern. Dies ist jedoch nicht nur eine eine Pflicht, sondern darüber hinaus auch empfehlenswert in mehrerlei Hinsicht: Zum einen befinden sich die unterschiedlichsten Personen in dem Gebäude und zum anderen Wertvolle Gegenstände, die zum einen die Kunstwerke selbst sind und zum anderen die häufig hochpreisigen Einrichtungsgegenstände. Damit sind nicht nur die Tische und Stühle gemeint, sondern auch die hochpreisigen Werkzeuge und Arbeitsmaterialien. Da zudem viele Menschen im Kunstatelier der Kunstakademie ein- und ausgehen, und teilweise selbst der Hochschule der Überblick fehlen kann, wer sich in dem Gebäude aufhält, ist eine entsprechende Versicherung unverzichtbar. In einem Szenario beispielsweise, in dem es zu einem Brand kommt, der durch einen unachtsamen Studierenden verursacht wurde, kommt zwar auch die Haftpflichtversicherung in Frage: Die konkrete Versicherung des Gebäudes kann jedoch als erster Ansprechpartner angesehen werden, wenn es um Versicherungsfälle geht. Denn der Prozess, den tatsächlichen Verursacher zu identifizieren kann äußerst langwierig und nicht immer erfolgreich verlaufen.

Gebäudeversicherung unter mehreren Aspekten sinnvoll

Ein Gebäude wie eine Kunstakademie, in dem Kunstwerke und teure Anlagen aufgewahrt und verarbeitet werden, ist in jedem Fall mit einer speziellen Versicherung gegen einen Schaden zu versichern. Bei dem Abschluss der Versicherung sollte die entsprechende Kunstakademie jedoch darauf achten, dass auch die zentralen Aspekte, die zu versichern sein sollen, tatsächlich versichert werden. So sind dies die Personen, die sich darin aufhalten, die Kunstwerke, die Betriebsausrüstung inklusive der Werkzeuge und Maschinen und die Gegenstände, die fast jedes Gebäude enthält und auch im Kunstatelier enthalten sind.

Wahl der Gebäudeversicherung

Die Versicherung für den speziellen Fall des Schutzes bei Schäden des Objektes Kunstateliers sollte von Seiten der Akademie nach ausführlicher Beratung und dem Gang zu einem Fachmann – sei es ein Versicherungsvertreter oder die Gebäudeversicherung selbst sein. Dies ist aus dem Grund schon sinnvoll, da es sich um einen Spezialfall handelt und nicht um ein einfaches Wohnhaus oder Bürogebäude.