Ferdinand Uptmoor

1984          geboren in Bersenbrück

seit 2006   Kunstakademie Münster
seit 2007   bei Prof. Cornelius Völker

Ferdinand Uptmoor wurde 1984 in Bersenbrück geboren.
Er studiert seit 2006 an der Kunstakademie Münster, seit 2007 in der Klasse von Prof. Cornelius Völker.

Die Bilder von Ferdinand Uptmoor erwecken den Eindruck märchenhafter Scheinwelten. Eine Ursache liegt in der Auswahl seiner Motive. Vorgefundenen und erdachten Dingen oder Szenarien räumt er in seinen Arbeiten den gleichen Stellenwert ein.
Die Zusammenstellung der einzelnen Elemente ordnet er einer, nach seiner Vorstellung neu geschaffenen und idealisierten Ordnung unter. Die Ergebnisse weisen nur geringen dokumentarischen Charakter auf, es sind stets erdachte und frei arrangierte Kompositionen.
Häufig handelt es sich bereits bei den Auslösern für seine Bildideen um künstliche Landschaften. Parks, Gärten, Teiche und gestaltete Stadträume sind bevorzugte Motive und werden in den Bildern bis zur Persiflage umgestaltet.
Dabei legt er sich in seiner Malweise nicht fest. Pointillistische Elemente finden wir genauso wie Ausführungen im Stile eines Henry Rousseau oder der Pop Art, ohne dass sich Ferdinand Uptmoor einer dieser Richtungen dauerhaft verpflichtet fühlt.
 
Der Malvorgang selbst ist ihm genauso wichtig wie das Ergebnis. Dabei hat das Spiel mit den unterschiedlichen Wirkungen von Farbe für ihn einen hohen Stellenwert.
Folgerichtig erzeugt er räumliche Wirkungen nicht durch konstruierte Fluchtpunktperspektiven, sondern bevorzugt durch solche, die unmittelbar mit dem Farbauftrag zusam-menhängen. Lichtperspektive durch wechselnde Farbintensitäten, ein unterschiedlich ausgeprägter Duktus und das damit einhergehende Wechselspiel von Schärfen und Unschärfen, Überlagerungen und veränderte Proportionen definieren die Räume und leiten durch das Bild.