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Daniel P. Dwyer
1984 geboren in Essen
seit 2005 Studium an der Kunstakademie Münster
(bei Prof. Mechthild Frisch und Prof. Christine Rusche,
seit 2009 in der Klasse von Prof. Klaus Merkel)
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Lekan Oguntunde
1980 geboren in Osogbo, Nigeria
seit 2003 Studium an der Kunstakademie Münster
(bei Prof. Mechthild Frisch und Prof. Christine Rusche,
seit 2009 in der Klasse von Prof. Klaus Merkel)
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Daniel P. Dwyer wurde 1984 in Essen geboren. Er studiert seit 2005 an der Kunst-akademie Münster, von 2009 an bei Prof. Klaus Merkel.
In der Ausstellung zeigt Daniel P. Dwyer einen dreiundzwanzigminütigen Animationsfilm, den er aus circa vierhundert Handzeichnungen und einer Vielzahl bearbeiteter Fotos geschaffen hat. Eine Auswahl von Zeichnungen und Stills ergänzen die Präsentation. Inhaltlich befassen sich die Arbeiten mit der Entfremdung des Individuums von seiner Umwelt, ohne dabei larmoyant oder belehrend daherzukommen. Die Ereigniskette erzählt keine exemplarische Geschichte, Brüche im Handlungsstrang dienen als stilistisches Element, Konkretes wechselt mit erkennbar Illusionistischem. Dort wo Ansätze von Gewalt ins Spiel kommen, sind sie weder reißerisch in Szene gesetzt, noch dienen sie als vordergründiges Spannungselement.
Daniel P. Dwyers Absicht ist es ein Stimmungsbild zu erzeugen, das eine deprivatisierte und latent bedrohlich erscheinende Atmosphäre vermittelt. Er kalkuliert damit, den Betrachter über ein hohes ästhetisches undkompositorisches Potential der Einzelbilder zu verleiten, sich auf das Vorgefundene einzulassen.
Die Inspiration für seine Arbeiten bezieht Daniel P. Dwyer aus seinem realen Umfeld, aus Filmen und Comics. Besonders die ihrer Funktion beraubten und sich wandelnde Industriearchitektur des Ruhrgebiets beeindruckt und beschäftigt ihn. Dort findet er Anregungen, aber auch Filme wie `Taxi-Driver´, `Dark City´ und die überzeichneten Kontraste aus Comics wie `Sin City´ oder die spezielle Atmosphäre von `Gothan City´ (der Batman-Comics) beeinflussen seine Arbeit inhaltlich und stilistisch.
Schneller erklären lässt sich das Anliegen von Lekan Oguntunde - „er will nur malen“.
1980 wurde er in Osogbo, Nigeria geboren, seit 2003 studiert er an der Kunstakademie Münster, von 2009 an ebenfalls bei Prof. Klaus Merkel.
Lekan Oguntunde malt was er will und tut dies wie er will. Auch wenn in seinen Darstellungen, bevorzugt solche von Menschen und Tieren, das gleichwertige Nebeneinander von Linie und Farbe, der hohe Buntwert und der flächige Auftrag die Ursprünge seiner Malerei erahnen lassen, sind seine Bilder stilistisch nicht einzuordnen.
Der Malprozess selbst ist, was Lekan Oguntunde interessiert. Das führt meistens zum gewünschten Ergebnis, wenn nicht, beginnt er ihn auf der Rückseite der Leinwand von neuem.
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