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Mi-Kyung Lee
1967 geboren in Chung Ju, Korea
1988-1990 Studium der Malerei an der EWHA-Universität in Seoul, Korea
1992-2000 Studium an der Kunstakademie Münster,
bei Prof. Udo Scheel und Prof. Ulrich Erben
1997 Ernennung zur Meisterschülerin
1998 Preisträgerin des DAAD. Seit 2002 Mitglied im WKB
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Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2002, Auszug:
National-Art-Center, Seoul. Schloss Opherdicke, Holzwickede. Schumannsraum München. Westfälischer Kunstverein, Münster. `Start´- Förderpreis der Kulturstiftung KSK, Steinfurt. Galerie Januar, Bochum. Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen.
Mi-Kyung Lee wurde 1967 in Chung Ju, Korea geboren. Von 1988 bis 1990 studierte sie Malerei an der EWHA-Universität in Seoul, von 1992 bis 2000 an der Kunstakademie Münster, wo sie 1997 die Ernennung zur Meisterschülerin erhielt.
Mi-Kyung Lees Bilder zeigen abstrahierte Landschaften. Sie beziehen sich nicht auf konkrete Orte, sie geben Stimmungen wieder. Die Besonderheit bei deren Entwicklung ist, dass eine sukzessive Reduzierung des Farbspektrums stattgefunden hat, bis hin zum jetzigen Zustand, wo ausschließlich `Schwarz´ zum Einsatz kommt. Der Betrachter vermisst trotz dieser Beschränkung keine Farbe. An ihrer Stelle erzeugt die unterschiedliche Intensität des Auftrags, mit seinen Hell-Dunkel Abstufungen, die Zwischentöne. Das Licht übernimmt die Aufgabe der fehlenden Farbe. Parallel dazu verlieren die Bilder zunehmend die erzählerische Komponente früherer Arbeiten. Die Motive entstehen durch den Malvorgang selbst. Ihnen liegen keine Skizzen, Fotos oder Naturbeobachtungen mehr zu Grunde.
Mi-Kyung Lee arbeitet Prozess orientiert, wobei sie die zunächst nass in nass aufgetragene und stark verdünnte (Öl-)Farbe eine Eigendynamik entwickeln lässt, bevor sie sie den Vorgang abschließt, um anschließend ihre Akzente zu setzen. Diese risikofreudige Malweise erfordert rasche, intuitiv geleitete Entscheidungen und setzt einen sicheren Umgang mit dem Material voraus. Durch den Verzicht auf dokumentarische Darstellungen näher definierter Orte lassen die Ergebnisse dem Betrachter Spielraum, persönliche Interpretationen und Vorstellungen zu entwickeln.
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