Daniel Dwyer

1984         geboren in Essen
seit 2005  Studium an der Kunstakademie Münster
                 (bei Prof. Mechthild Frisch und Prof. Christine Rusche,
                  seit 2009 in der Klasse von Prof. Klaus Merkel)
2010         Ernennung zum Meisterschüler

 

 

 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2007, Auszug:
Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin (Sommerausstellung des Freundeskreises der Universi-tät der Künste, Berlin). Kunsthalle Burgsteinfurt. LWL Bad Oeynhausen. Filmfestival der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf. `Quartier 7´, Münster. Internationales  `artist in residence´ - Programm´ der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin.

 

Daniel P. Dwyer wurde 1984 in Essen geboren. Er studiert seit 2005 an der Kunstakademie Münster, von 2009 an bei Prof. Klaus Merkel, der ihn 2010 zum Meisterschüler ernannte.
Von November 2009 bis Januar 2010 war er Gast des internationalen `artist in residence´-Programms der Karl Hofer-Gesellschaft, Berlin (die Förderergesellschaft der `Universität
der Künste´ Berlin), eine Kooperation mit  `Quartier 7´.

Dort entstand sein Animationsfilm `bound´, dessen Endfassung vom 2. bis zum 12. September zu sehen ist. Er wurde im Unterschied zu den bisherigen Arbeiten ausschließlich auf der Grundlage von (eigenen) Zeichnungen entwickelt. 
Inhaltlich beschäftigt sich der Film mit dem Thema `Rache´, aber anders als in den gängigen Genres  wie `Western´ oder `Film Noir´, losgelöst von moralischen Werteskalen.
Stärker als in den bisherigen Arbeiten treten graphische Elemente in den Vordergrund. Zweidimensionale, gezeichnete Figuren bewegen sich in räumlich dargestellten Landschaf-ten, die erstmals auch unter Einsatz der Gouache-Technik entstanden sind.
Parallel zum Handlungsstrang, der in vier Kapitel vom auslösenden Ereignis bis zur vollendeten Rache durch das Geschehen leitet, lässt Daniel P. Dwyer die graphischen Elemente ihr eigenes Spiel spielen.

Neben `bound´ (12:55 min) wird das aktuelle Animationsvideo `handle with care´ (6:50 min) gezeigt.

Wie bei der Präsentation von `escape´ im Sommer 2009, wird die Projektion von vier Graphik-Editionen in kleiner Auflage begleitet, die Daniel P. Dwyer aus den Motiven seines neuen
Films entwickelt hat.
Bei den Ergebnissen handelt es sich erneut nicht um die gängigen Momentaufnahmen markanter Filmausschnitte. Es sind eigenständige, frei spielende graphische Solitäre, losgelöst
aus der filmischen Handlung und ausschließlich unter gestalterischen Gesichtspunkten weiter entwickelt. Dieser Weg ist neu, erscheint ungewöhnlich, aber angesichts der Bedeutung
von Zeichnungen und Gouachen für den Film folgerichtig.

Zur Ausstellung erscheint eine Mappe in 10-er Auflage, mit vier Graphiken und DVD.