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Alex Mora
1971 geboren in Concepción, Chile
1993-95 Studium an der Escuela de Bellas Artes, Valparaiso, Chile
1997-2002 Studium an der Kunstakademie Münster,
bei Prof Timm Ulrichs, Prof. Paul Isenrath, Prof. Guillaume Bijl
2003 Ernennung zum Meisterschüler
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Alex Mora wurde 1971 in Concepción, Chile geboren.
Von 1993 bis 1995 studierte er an der Escuela de Bellas Artes in Valparaiso, Chile
Von 1997 bis 2002 studierte er an der Kunstakademie Münster, bei Prof Timm Ulrichs,
Prof. Paul Isenrath, Prof. Guillaume Bijl. 2003 wurde er zum Meisterschüler ernannt.
Alex Mora lebt und arbeitet in Köln.
Stipendien, Ausstellungen und Projekte (Auszug):
Santiago de Chile, Tallin (Estland), Köln, Berlin, Lathti (Finnland), Seoul (Süd-Korea), Europa-Stipendium der Kunstakademie Münster.
Der Beitrag von Alex Mora zur Nacht der Museen und Galerien 2011 ist die Performance `Blauer Traum. Münster´.
Um 17 Uhr beginnt Alex Mora dazu mit dem Aufbau seines Kokons `Kallfü´, einem von
ihm geschaffenen 2x5 Meter großen Raum aus Kunststoff, dessen Wände mit Zeichen seiner Vorfahren, der chilenischen Mapuche-Indianer, gestaltet sind. Während des Aufbaus läuft ein Foto-Loop mit Aufnahmen aus seinem Herkunftsort.
Anschließend nimmt der Künstler Schlaftabletten, hält einen kurzen Diskurs und geht in den Plastik-Pavillon. Dort schläft er bis zum Ende der Museumsnacht. Über Video wird das Innere des Zeltes bis zum Ende der Aktion, um 24 Uhr, nach außen übertragen. Helfer informieren die Besucher während dieser Zeit über die Aktion und über weitere Arbeiten des Künstlers.
Mit seiner Performance bezieht sich Alex Mora auf die zunehmend aufgeregte Festivali-sierung von Kunst (fürs Ereignis erdacht, fürs Ereignis gemacht) und sieht die Aktion als unprätentiösen und ironischen Gegenentwurf zu jener Aufführungskunst.
`Blauer Traum. Münster´: Die Nacht ist zum Schlafen da.
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