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Sophia Loth
1983 geboren in Leipzig
seit 2005 Kunstakademie Münster, seit 2006 bei Prof. Cornelius Völker
2010/11 Gastjahr an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig,
in der Fachklasse für Malerei bei Prof. Heribert C. Ottersbach
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Sophia Loth wurde 1983 in Leipzig geboren. 2005 begann sie ihr Studium an der Kunst-akademie Münster, seit 2006 studiert sie in der Klasse von Prof. Cornelius Völker.
2010 / 2011 absolviert sie ein Gastjahr an der Leipziger Hochschule für Graphik und Buchkunst, in der Fachklasse für Malerei bei Prof. Heribert C. Ottersbach.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2007, Auszug:
Westwerk, Leipzig. Kunstkreis Warendorf, Theater am Wall. Rathausgalerie Lippstadt. RWE-Tower, Dortmund.
Die Arbeiten von Sophia Loth zeigen weite, menschenleere Landschaften. Momentauf-nahmen des Nordseewatts, still gelegte Tagebaugebiete, aber auch Landschaften, die sich aus Fragmenten ihrer Erinnerungen zusammensetzen und erdachte Szenarien sind die Ausgangspunkte ihrer Bilder. Gemeinsam ist ihnen, dass sie keinen dokumentarischen Charakter aufweisen. Sophia Loth versucht Stimmungen auszudrücken, die momentane Wahrnehmungen bei ihr ausgelöst haben.
Nicht den Details, sondern der Komposition und der Erzeugung atmosphärischer Dichte gilt ihr vorrangiges Interesse. In ihren neueren Arbeiten beschäftigt sie sich gezielt mit den Eindrücken, die schnell vorbeiziehende Landschaften während ihrer Zugfahrten bei ihr hinterlassen. Konturen lösen sich auf, die Landschaften verschwimmen und Gegen-standsfarben wandeln sich zu abstrakten Farbfeldern.
Erste Eindrücke verarbeitet sie unmittelbar danach in kleinformatigen Ölskizzen, später entwickelt sie daraus und aus ihren Erinnerungen mittel- bis großformatige Bilder.
Bei allen Arbeiten spielt das Licht die entscheidende Rolle. Passend zu den Unschärfen der Motive handelt es sich bei den Bildern von Sophia Loth stets um diffuses, durch Nebel oder einsetzende Dämmerung gestreutes Licht. |