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Eun Hee Lee
1971 geboren in Seoul, Korea
1990-94 Womens University (für Malerei), Seoul
1995-1997 Hong-Ik University (für Druckgraphik), Seoul
2002-2003 Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
seit 2003 Kunstakademie Münster (bei Prof. Mechthild Frisch)
seit 2008 Meisterschülerin |
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 1995; Auszug:
Jong-Gallery (Seoul), Hun-Gallery (Seoul), Druckgraphiktriennale (Seoul), Nam-Gallery (Seoul), Nam Art Center (Seoul), Bo-Da Gallery (Seoul), Kuboshow (Herne), Junges Museum Bottrop, `Nord Art 2006´ (Rendsburg)
Immer wiederkehrendes Motiv in Eun Hee Lee´s Bildern sind Landschaften.
Hierbei handelt es sich jedoch nicht um reine Naturdarstellungen. Eine ganz eigene Farbwahl, der besondere Farbauftrag und das Spiel mit den Proportionen verfremden die Motive und geben eine ganz persönliche Sichtweise wieder.
Zur Entwicklung ihrer Malerei: Nach ihrer Ankunft in Europa fand sie sich unvermittelt in einer für sie ungewohnten Umgebung wieder, was sie zunächst durchaus auch als etwas Beunruhigendes verspürte. In ihrer Malerei verfolgt sie seither zwei Dinge.
In den früheren Bildern geht es ihr vornehmlich darum, persönliche Erinnerungen und vertraute Gefühle festzuhalten. Der Fokus ist dabei durchaus noch auf die (eigene) Vergangenheit gerichtet.
Zunehmend richtet sich Eun Hee´s Blick aber nach vorne, und damit wurde auch der Wunsch größer, sich ihrer neuen Umgebung über die malerische Auseinandersetzung anzunähern – für eine Künstlerin sicher nicht der schlechteste Weg.
Hierin liegt auch die Erklärung dafür dass sie bei der Wahl ihrer Motive nicht auf der Suche nach vordergründig Spektakulärem ist, sondern stets darauf bedacht, dass die Bilder aus ihren alltäglichen Beobachtungen heraus entstehen und eine große Ruhe ausstrahlen. Das ist ihr wichtig, damit bleibt sie authentisch und diese Stimmung ist auch das, was sie dem Betrachter vermitteln möchte.
Dass der eingeschlagene Weg für Eun Hee Lee viel versprechend ist, kann man ihrer veränderten, mutiger gewordenen Malweise entnehmen. Obwohl die Bilder nach wie vor eine große Sensibilität ausstrahlen, sind sie weniger privat als die frühen Arbeiten; ein Prozess, der ihr neue Möglichkeiten eröffnet, und mit dem sie es dem Betrachter erleichtert, dieser spannenden Wandlung zu folgen.
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