
|
Frederic Spreckelmeyer
1983 geboren in Osnabrück
seit 2003 Studium an der Kunstakademie Münster
(seit 2004 bei Prof. Michael van Ofen)
seit 2007 Meisterschüler
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2005 (Auszug):
Galerie `Kunstraum Essen´, Kunstverein Dülmen, Augsburg - Kunstmuseum Walther und Galerie Noah, Recklinghausen - Kunstpreis `Junger Westen´, Preisträger des Kunst- und Kulturpreises der Stadt Georgsmarienhütte, Münster - Städtische Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst (Förderpreisausstellung).
|

|
Matthias Danberg
1981 geboren in Bochum
seit 2003 Studium an der Kunstakademie Münster
(seit 2006 bei Prof. Michael van Ofen)
seit 2007 Meisterschüler
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2004 (Auszug):
Preisträger des `Jab Anstoetz Kunstpreises´, Lippstadt - `Galerie im Rathaus´, Münster - Städtische Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst (Förderpreisausstellung).
|
Frederic Spreckelmeyer wurde 1983 in Osnabrück geboren, Matthias Danberg 1981 in Bochum. Beide studieren seit 2003 an der Kunstakademie Münster, seit 2004 bei Prof. Michael van Ofen. 2007 wurden sie zu Meisterschülern ernannt.
Frederic Spreckelmeyer ist Maler. Er arbeitet in traditionellen Malweisen und bevorzugt die altmeisterliche Lasurtechnik.
Die Kompositionen seiner Bilder wirken klassisch, die dargestellten Motive und Symbole auf den ersten Blick wie Relikte aus vergangenen Zeiten. Häufig sind Rüstungen, alte Waffen, Wappen und andere einschlägige Accessoires auf einer Bühne detailreich und mit aufwendiger Technik in Szene gesetzt. Frederic Spreckelmeyer bricht allerdings mit seinen Vorbildern.
Er verfremdet deren Motive und konfrontiert diese mit Dingen aus der Gegenwart.
So zeigen seine Bilder zeitgenössische Personen in Posen, die aus altmeisterlichen Werken bekannt sind. Häufig finden sich auch Gegenstände wie `Transformer´-Spielzeugfiguren aus den 90er Jahren, und sorgen im Zusammenspiel mit Insignien des Mittelalters für irritierende Effekte.
Matthias Danberg orientiert sich bei dem Bildaufbau seiner Arbeiten ebenfalls an klassischen Vorbildern. Zugunsten einer digitalen Bildgestaltung hat er allerdings sehr bald aufgehört, seine Motive mit malerischen Methoden umzusetzen. In den früheren Bildern konstruierte er zunächst am Computer aus Fundstücken Kompositionen, die den Dingen in ihrer neuen Zuordnung eine andere Bedeutung geben. Vorzugsweise setzte er sich dabei spielerisch mit Klischees auseinander, die er weiter überspitzte. Die Auswahl seiner Vorlagen geschah in dieser Phase bereits spontan und intuitiv, nicht über eine ziel gerichtete selektive Wahrnehmung. Häufig fand er seine Motive in Propagandabildern, die ihm mit ihren übertriebenen Gesten und Posen gelegen kamen. Seine technischen Fähigkeiten eröffneten Matthias Danberg früh die Möglichkeit, die einer Collagetechnik noch sehr nah kommenden Arbeitsweise zu verlassen, und sich mit Hilfe digitaler 3d-Programme aufwendige und vollständig frei konstruierte Bildelemente und Szenarien zu erarbeiten.
Fotos dienen ihm seither lediglich als Auslöser für neue Bildideen, nicht länger als Versatzstücke. Zeichnerische und malerische Elemente spielen in den späteren Arbeiten wieder eine zentrale Rolle, als vorbereitende Konstruktionsskizzen, oder integrierte Bildelemente. Die Ergebnisse, digital erstellte Bilder, als Unikate oder in kleiner Stückzahl aufgelegt, sind wieder Arbeiten mit vermehrt malerischen Qualitäten.
|