Min-Su Kang

1969          geboren in Kyong-Gi, Korea
1988-96     Studium der Bildhauerei an der Hong-Ik-Universität,
                  Seoul
seit 2002    Kunstakademie Münster
                   (seit 2006 bei Prof. Henk Visch)
seit 2008   Meisterschüler

 

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 1995; Auszug:
Sam-Jong Art Center (Seoul), Seo-Nam Gallery (Seoul), Kuboshow (Herne), Kulturbahnhof Düsseldorf-Eller, `Korea ganz jung´ (Borken)

Min-Su Kang begann seine künstlerische Ausbildung an der Hong-Ik-Universität in Seoul. Schwerpunkt seiner Arbeit war zunächst die Bildhauerei. Sein Interesse galt dabei beson-ders der ästhetischen Darstellung von Personen und deren Positionierung im Raum.

Sehr bald kam Min-Su Kang zur Malerei, die noch heute Einflüsse seiner früheren bildhauerischen Arbeit aufweist.
Wir finden hier inszenierte Räume, nicht die Abbildungen wirklich existierender Situationen. Besonders in den früheren Arbeiten sind diese Räume noch sehr unklar definiert, oft auch steril und kalt und bieten nur vage Anhaltspunkte für ihre Koordinaten. Verstärkt wird dieser Eindruck durch Min-Su Kangs Malweise.
Kräftige Farbfelder, zum Teil in einem Arbeitsgang mit großen Spachteln aufgetragen und deutliche Pinselspuren wechseln mit filigran ausgearbeiteten Details.
Der Farbauftrag wirkt zwar spontan, ist aber sehr verbindlich und gezielt eingesetzt.

In der weiteren Entwicklung seiner Malerei werden die Räume konkreter und es tauchen immer öfter Personen auf, meist sind es Darstellungen von Gauklern und Kindern.

Was seinen Bildern bleibt, ist eine unwirkliche Stimmung, zunehmend verstärkt durch die Verschiebung von Proportionen der abgebildeten Personen und Gegenstände.